Polyvinylidenchlorid – PVdC

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Polyvinylidenchlorid (PVdC) ist das aus Vinylidendichlorid analog dem PVC gebildete Thermoplast, das sich nahe dem Schmelzpunkt von ca. 200°C leicht zersetzt. Technisch bedeutend sind aus diesem Grund insbesondere die Copolymerisate des Vinylidenchlorid, z. B.
mit Vinylchlorid. PVdC ist als Barrierefolie, als Granulat zum Extrudieren und als Lösung zum Beschichten erhältlich. PVdC ist ein ausgezeichneter Barrierestoff für Sauerstoff und Wasserdampf.
Als Lackierung/Beschichtung, Folie oder Sperrschicht in oder auf einer
Schutz/Trägerfolie. Lebensmittelverpackung (Flaschendichtungen, Folie und kaschierter Karton, Wursthaut…)
PVdC ist in den USA für Lebensmittelanwendungen zugelassen gemäß FDA-Regulation 21 CFR und entspricht für die Anwendung in der EU der EU-Richtlinie 2002/72/EU. Die Zulassung für den jeweiligen Anwendungsfall ist bei der Bezugsquelle zu erfragen. Die PVdC-Folie wird in der Regel in einem zweistufgen Blasverfahren extrudiert und ist daher gereckt. Maximale Anwendungstemperatur ist daher 80°C. Koextrudierte Mehrschichtfolie mit PVdC trägt bei Dow Chemical den Handelsnamen SaranexTM. Weitere mögliche Bestandteile einer Mehrschichtfolie, z. B. PE, EVA.