Polypropylen-Folien

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Merkmale: Sehr geringe Wasseraufnahme, sehr geringe Wasserdampfdurchlässigkeit, hohe Gasdurchlässigkeit, schlechte Kältebeständigkeit der nicht gereckten Folie, hohe Abriebfestigkeit, sehr geringer Kaltfuss, z. T. sehr hohe Dehnbarkeit, sehr hohe Transparenz.
Polypropylen (Kurzzeichen PP, gelegentlich auch Polypropen genannt) ist ein teilkristalliner Thermoplast und gehört zu der Gruppe der Polyolefne. Polypropylen wird durch Polymerisation des Monomers Propen mit Hilfe von Katalysatoren gewonnen. Im Jahr 2001 wurden 30 Millionen Tonnen Polypropylen hergestellt. Polystyrol – PS Polystyrol (Kurzzeichen PS, gelegentlich auch Polystyren genannt) ist ein amorpher, transparenter Thermoplast. Es ist ein weit verbreiteter Kunststoff, der in vielen Bereichen des täglichen Lebens zum Einsatz kommt.

Eigenschaften:
Polystyrol ist gegen Laugen und Mineralsäuren beständig, gegenüber Benzin und Keton nicht, außerdem ist es UV-empfndlich. Es nimmt kein Wasser auf. Die Dichte von solidem Polystyrol liegt zwischen 1,04 und 1,09 g/cm3, aufgeschäumtes Polystyrol hat eine Dichte zwischen 0,02 und 0,06 g/cm3.
Solides Polystyrol ist hart und schlagempfndlich. Es erzeugt spröden Klang beim Beklopfen (Butterdosen), ist glasklar, in allen Farben einfärbbar und nicht alterungsbeständig (Rissbildung). Es ist wenig wärmebeständig und nur bedingt bis 70°C einsetzbar. Aufgrund beschleunigter Alterung sollte Polystyrol aber nicht über 55°C erhitzt werden. Die Kristallitschmelze beginnt bei 90°C. Polystyrol verbrennt mit leuchtend, gelber, stark rußender Flamme und einem blumigen, süßlichen Geruch nach Benzol. Die Dämpfe sollten nicht eingeatmet werden, sie sind möglicherweise gesundheitsschädlich, weil sie neben anderen Zersetzungsprodukten auch Styrol enthalten können (siehe auch: Physiologische Wirkung).
Geschäumtes Polystyrol hat im Vergleich zu solidem Polystyrol eine geringere mechanische Festigkeit und Elastizität. Es ist undurchsichtig und hat eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit. Um große Mengen Schaumpolystyrol zu zersetzen, benötigt man nur wenig Aceton. Das Aceton setzt bei dem aufgeschäumten Stoff das eingeschlossene Treibgas frei.