Mehrlagenbeutel

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Durch den 5-lagigen Aufbau PE/HV/Barriereschicht/HV/PE (PE = Polyethylen / HV = Haftvermittlerschicht) hat diese im Coextrusionsverfahren hergestellte Schlauchfolie gegenüber konventionellen Verpackungsfolien deutliche Vorteile.
Da sich die Barriereschicht zwischen zwei wasserdichten Polyethylenlagen befndet, kann sie keine Feuchtigkeit aufnehmen, d.h. in der Praxis: immer gleich bleibende Sauerstoffbarriere, auch bei hoher Luftfeuchtigkeit. Zusätzlich ist die eingebettete Barriereschicht wirksam vor Beschädigung und Verschleiß geschützt, das bedeutet weniger Ausfälle durch Luftzieher.
Die Folienschichten können symmetrisch oder asymmetrisch aufgebaut werden. Die sich zwischen den PE-Schichten befndliche Barriereschicht kann exakt auf das zu verpackende Produkt abgestimmt werden. Diese Eigenschaft ist zum Beispiel beim Reifevorgang von Käse wichtig, wo kein Sauerstoff von außen das Produkt beeinfussen darf, gleichzeitig aber die beim Reifen entstehenden CO2 Gase entweichen sollen.
Neben Polyamid als Barriere können wir auch „Hochbarriereschichten“
z. B. amorphes Polyamid oder EVOH produzieren. (EVOH = Ethylenvinylacetat)
Ein weiterer wesentlicher Vorteil dieser 5-lagigen Verbundfolie ist die enorm hohe mechanische Festigkeit, was wiederum zu einer erheblichen Reduzierung der Luftzieherrate führt. Sehr gute Erfahrungen wurden in der Praxis zum Beispiel bei der Vakuumverpackung von geschälten Kartoffeln gemacht, wo durch die enorme Knickbruchbeständigkeit der 5 Lagen kaum Ausfälle durch Luftzieher entstehen. Vakuumbeutel aus 5-schichtiger Verbundfolie können mit einer geraden Bodennaht (BN) oder mit 2 Seitennähten (SN) produziert werden. Die Folie kann in Breiten ab 250 mm gefertigt werden, zusätzlich kann die äußere PE-Schicht auch eingefärbt werden.
Durch „Corona-Vorbehandlung“ direkt am Extruder kann diese Mehrschichtfolie selbstverständlich auch mit bis zu 8 Farben im FlexoAufdrukeverfahren bedruck werden.